Website für kleine Betriebe: Was sie kostet, was reingehört und wie sie gefunden wird
Die meisten Inhaber, mit denen ich spreche, stellen dieselben fünf Fragen. Hier sind die kurzen, ehrlichen Antworten, egal ob du am Ende mit Lokalwende arbeitest oder nicht.
Was kostet eine Website?
Bei einer Agentur meist 2.000 bis 5.000 € einmalig plus laufende Kosten, mit einem Baukasten etwa 10 bis 40 € im Monat plus deine eigene Zeit, im Website-Abo wie bei Lokalwende ab 29 € im Monat ohne Startkosten. Die Rechnung über drei Jahre und alle Pakete stehen auf der Preisseite, die versteckten Kosten im Ratgeber „Was kostet eine Website?“.
Website kaufen oder mieten?
Kaufen lohnt sich, wenn du etwas sehr Individuelles brauchst oder selbst Technik-Wissen hast. Mieten lohnt sich, wenn du eine verlässliche Website willst, um die du dich nicht kümmern musst. Beim Mieten zahlst du monatlich, dafür sind Hosting, Sicherheits-Updates, Rechtstexte und Änderungen dabei. Eine gekaufte Website altert dagegen: Nach drei bis fünf Jahren wirkt sie veraltet, und der nächste Komplett-Neubau (in der Branche „Relaunch“ genannt) kostet wieder einen vierstelligen Betrag.
Reichen Google-Profil und Instagram nicht?
Sie sind wichtig, ersetzen aber keine eigene Website. Instagram und Facebook gehören dir nicht: Ändert sich der Algorithmus oder wird dein Profil gesperrt, ist deine Reichweite weg. Und wer einen Wasserschaden hat oder Rückenschmerzen, sucht nicht auf Instagram, sondern bei Google oder fragt ChatGPT. Dein Google-Unternehmensprofil und deine Website arbeiten am besten zusammen: Das Profil bringt dich auf die Karte, die Website überzeugt.
Was muss auf die Website eines lokalen Betriebs?
Pflicht sind nur zwei Dinge: ein Impressum nach dem Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) und eine Datenschutzerklärung nach DSGVO. Alles andere hängt davon ab, wie du arbeitest. Diese Fragen sollte deine Website aber beantworten:
- Was machst du und für wen? Leistungen in klaren Worten, gern mit Preisen oder Richtwerten.
- Wo bist du? Deine Adresse mit Link zur Karte oder, wenn du zum Kunden fährst, dein Einsatzgebiet.
- Wie erreicht man dich? Telefon und Mail zum Antippen, und wenn du eins nutzt, dein Buchungstool direkt auf der Seite.
- Wann bist du da? Feste Öffnungszeiten oder einfach „Termin nach Vereinbarung“. Hauptsache, niemand steht vor verschlossener Tür.
- Warum du? Echte Fotos, Referenzen oder Bewertungen, je nachdem, was du hast.
Was darüber hinaus sinnvoll ist, hängt von der Branche ab. Hier findest du Ideen für über 40 Branchen. Oder schau, was Betriebe in deiner Stadt brauchen.
Wie wird mein Betrieb bei Google und in KI-Assistenten gefunden?
Durch klare Fakten an den richtigen Stellen. Google, ChatGPT, Perplexity und die KI-Übersichten in der Google-Suche lesen Websites aus und empfehlen die Betriebe, deren Angaben eindeutig sind: was du machst, wo, zu welchen Zeiten und wie man dich erreicht. Dafür braucht es:
- 1
Eindeutige Texte
Leistung und Ort in Überschriften und Text, ohne Floskeln. Genau so, wie Kunden suchen.
- 2
Strukturierte Daten
Maschinenlesbare Angaben (Schema.org) zu Adresse, Öffnungszeiten und Leistungen. Plus eine llms.txt für KI-Assistenten.
- 3
Gleiche Angaben überall
Name, Adresse und Telefonnummer müssen auf Website, Google-Profil und in Verzeichnissen übereinstimmen.
Die technische Seite, also schnelle Ladezeiten, strukturierte Daten und die llms.txt, bringt jede Lokalwende-Website mit. Dein Google-Unternehmensprofil legst du selbst an; wenn du magst, gehen wir es zusammen durch.




